Spielberichte

Oldies von Sachsen 90 Werdau / HSG Langenhessen-Crimmitschau holen Pokal in Flöha

 

Beim gut besetzten "Sven Helbig" Pokalturnier des SV Grün Weiss Niederwiesa in Flöha holten die Oldies von Werdau endlich den Pokal.

In der Vorrunde musste man gleich zu Beginn gegen den Gastgeber und Mitfavoriten SV Grün Weiss Niederwiesa ran. Der Gastgeber wollte auch den Sieg und lag bereits mit 9:6 vorn, aber die Werdauer kämpften sich wieder heran und ihnen gelang in letzter Sekunde noch der Ausgleich zum 10:10 durch Mathias Rudel .

Als zweitem Gegner stand man dem Burgstädter HC gegenüber, welcher mit 8:6 bezwungen wurde, wobei ein Sieg mit 6-7 Toren möglich gewesen wäre. Im letzten Gruppenspiel siegte der Burgstädter HC. Somit lagen die Werdauer auf Platz 1 und waren im Finale, wo man auf den TSV Penig traf. Die Peniger waren durch Siege gegen Blau Gelb Flöha, TSV Dresden Bühlau und TU Cottbus ins Finale gekommen.

Aber durch das Trainergespann Henry Wendler und Geli Erler gut eingestellt, und dank dem Anfeuerungsgetrommeln von Hakon Döbereiner, gingen die Werdauer von der ersten Minute an konzentriert ins Spiel. So konnte man gleich in Führung gehen, welche man bis zum Schluss durch eine sehr gute Abwehrarbeit auch nicht mehr abgab. Am Ende siegten die Werdauer verdient mit 10:6, wobei allein Steffen Döbereiner fünf sehenswerte Tore von Linksaußen beisteuern konnte.

 

Werdau spielte mit: Holger Quietzsch, Lothar Heinrich (3 Tore), Jens Möschler (3), Jens Nickerl (5), Jörg Erler (2), Mathias Rudel (5), Steffen Döbereiner (10); Henry Wendler und Geli Erler

Bezirkspokalturnier Ü40 am 2.9.2012 in Flöha

 

Am Sonntag fand das alljährliche Bezirkspokalturnier der Ü40 in Flöha statt. Leider konnten die Werdauer Oldies nur mit einer Rumpfmannschaft antreten, bedingt durch den nicht gerade günstig gewählten Spieltermin (Schulanfang in Sachsen). So hatte man nur einen Ersatztorwart, welchen man sich von Lok Zwickau ausgeborgt hatte.

Im ersten Spiel traf man gleich auf Chemnitz Rottluff, einen der Favoriten und am Ende Dritter des Turniers, das Spiel endete mit einer Niederlage (10:15 aus Werdauer Sicht). Im zweiten Spiel konnte man die Mannschaft aus Netzschkau mit 12:07 klar besiegen. Das nützte am Ende nichts, denn im letzten Gruppenpiel wartete der Titelverteidiger und neue Sieger aus Limbach-Oberfrohna. Dieses ging dann auch wie erwartet 11:18 verloren und man spielte am Ende nur um Platz fünf. Dort waren die bis dahin sehr harmlosen Wölfe aus Rodewisch (bis dahin 2 klare Niederlagen) der Gegner. Aber Rodewisch wollte auf gar keinen Fall ohne einen Sieg nach Hause fahren und bei den Werdauer Oldies ließen nach bis dahin 75 Spielminuten die Kräfte und Konzentration nach, so dass auch dieses Spiel mit 14:16 verloren ging.

Trotzdem waren die Werdauer mit Ihrer Leistung zufrieden, denn man hatte in allen Spielen mehr als 10 Tore geworfen.

 

Werdau spielte in folgender Besetzung: Holger Quietzsch, Dietmar Flaschka, Jens Möschler, Uwe Stöckert, Ronald Graupner, Torsten Falk, Uwe Rudel, Jens Nickerl

 

 

Spielbericht Sven Helbig Handballturnier in Flöha

 

Die Mittvierziger von Sachsen 90 Werdau wollten eine gute Platzierung erreichen, im Vorjahr war man nur Fünfter geworden. Leider waren nur 3 Mannschaften am Start und man spielte gleich im ersten Spiel gegen den Pokalverteidiger aus Cottbus. Das Spiel begann sehr verhalten und ein gut aufgelegter Torwart auf Seiten der Cottbusser machte viele Chancen der Werdauer, auch vom Siebenmeterpunkt, zunichte; so dass man mit 3 Toren Unterschied verlor. Das zweite Spiel gegen Niederwiesa begannen die Werdauer konzentriert, man gewann mit 3 Toren und sicherte sich eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde. Das zweite Spiel gegen Cottbus war das beste Spiel der Werdauer und man hatte die Chance auf ein Unentschieden oder sogar einen Sieg. Leider waren die Chancenauswertung und die Leistung der beiden Verbandsligaschiedsrichter nicht auf der Werdauer Seite und man verlor mit einem Tor. Völlig daneben ging man ins letzte Spiel gegen Niederwiesa, welche nun auch noch eine ruppige Spielkultur an den Tag legten, und man verlor das Spiel deutlich mit 5 Toren. So wurde man am Ende Dritter mit 2 zu 6 Punkten. Vielleicht war auch der Altersunterschied der einzelnen Manschaften ein ausschlaggebender Punkt, was die Kondition und Konzentration der Werdauer angeht. Denn Werdau war mit 47,4 Jahren gegenüber Niederwiesa mit 41,6 und Cottbus mit 40,8 Jahren die älteste Mannschaft im Turnier.

Nennenswert wäre noch, dass unser Neuzugang Matthias Rudel gleich als bester Torschütze mit 8 Toren einen guten Einstand hatte.


Werdau spielte mit : Lutz Gozdzik, Holger Quietsch, Torsten Falk - Heiko Jarschel (1), Uwe Stöckert (1), Ronald Graupner (7), Matthias Rudel (8), Jens Nickerl (5), Jens Möschler (4), Lothar Heinrich (2), Jörg Erler (5)